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13/02/2012 NEWSLETTER Nº 50: Der lange Weg aus der Krise – Portugals Handelsbilanz Die Subprime-Krise, die im September 2008 auch auf Europa durchgeschlagen hat, führte in Portugal erst im Jahr 2009 zu ersichtlichem Schaden. Die Importe und Exporte erreichten im Jahr 2008 Rekordhöhen von 64.194 Mill. Euro und 38.847 Mill. Euro, was einer Deckung der Importe durch Exporte von 60,5% entsprach. Bereits im Jahr 2009 gingen die Einfuhren auf 51.379 Mill. Euro und die Ausfuhren auf 31.697 Mill. Euro zurück. Im November 2011 lagen die Exporte erstmals über dem Niveau von 2008 und erreichten mit 39.049 Mill. Euro einen historischen Höchststand. Die Importe stiegen weitaus weniger an, nämlich auf 53.275 Mill. Euro, was zu einer Deckungsrate von immerhin 73,3% führte. Was importiert und exportiert Portugal hauptsächlich ? Die folgend aufgeführten Import- und Exportdaten beziehen sich auf den Zeitraum von Januar bis November 2011. Was die Importe betrifft, so lassen sich diese insbesondere in folgende Gruppen einordnen: Energetische Erzeugnisse stellen mit 9.491 Mill. Euro die Hauptimportware dar, dicht gefolgt von chemischen Produkten mit einem Wert von 8.514 Mill. Euro und von Lebensmitteln mit 7.990 Mill. Euro. Wie gerne die Portugiesen Fisch essen, lässt sich auch daran erkennen, daß insgesamt für 1.222 Mill. Euro Fische und Meeresfrüchte den ersten Rang bei den importierten Lebensmitteln einnehmen. Es folgen Weizenprodukte mit 745 und Fleisch mit 733 Millionen Euro. Weitere wichtige Importgüter sind Maschinen (7.965), Autos (5.733) sowie Metall- und Mineralprodukte mit 4.715 Mill. Euro. Desweiteren sind noch Textil, Bekleidung und Schuhe mit einem Gesamtwert von 4.165 Mill. Euro zu erwähnen. Bei den Exporten führen Maschinen und ähnliche Produkte mit insgesamt 5.670 Mill. Euro, gefolgt von Textil, Bekleidungs- und Schuhindustrie mit 5.353 Mill. Euro und Transportwaren (insbesondere KFZ) i.H. von 5.238 Mill. Euro die Liste an. An vierter Stelle liegen Mineral- und Metallprodukte mit Lebensmitteln fast gleichauf, nämlich 4.363 und 4.356 Mill. Euro. Bei den Lebensmitteln sind Getränke mit 929 sowie Fisch; Meeresfrüchte und deren Derivate mit 543 Mill. Euro an der Spitze der Exporte. Es folgen chemische Produkte mit 4.914 Mill. Euro und der Bereich Holz-, Papier- und Korkprodukte mit insgesamt 3.337 Mill. Euro. Die grössten Handelsbilanzdefizite und -überschüsse lassen sich kurz wie folgt darstellen: Energetische Erzeugnisse: Defizit von 6.724 Mill. Euro Textil, Bekleidung und Schuhe: Überschuss von 1.188 Mill. Euro Mit freundlichen Grüssen ! Ihr Conlusa-Team Quelle: Síntese Estatística de Comércio Internacional, nº 1/2012, GEE |
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